Windsurf Finnen Deep Tuttle

Deep Tuttle Box Finnen

Wie erkenne ich eine Deep Tuttle Finne?

Deep Tuttle Finnen (Abkürzung häufig DT) werden mit zwei Schrauben unter dem Windsurf Board befestigt, die von oben durch das Board geschraubt werden. Der name Deep Tuttle ergibt sich daraus, dass es sich um die Verschraubung der Tuttle Box handelt, die einfach einen tieferen Schaft hat und damit tiefer im Surf-Board versenkt wird. Bei Unsicherheit zur Wahl des System bitte kurz per Mail anfragen ob die ausgewählte Windsurf Finne aus dem Surfshop Windstärke 7 passt.
MFC Weed Burner G10 Seegrasfinne Deep Tuttlebox DTT
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Welches Material soll ich für meine Deep Tuttle Windsurf Finne wählen?

Wir klären auf über Vor- und Nachteile verschiedener Materialien, die klassischerweise im Finnenbau verwendet werden.
 

GFK Finnen mit Deep Tuttle Box

GFK ist die Abkürzung für "glasfaserverstärkter Kunststoff". Hierbei werden Glasfasern mit Epoxy- oder Polyesterharz getränkt. In der Surfbranche hat sich die Bezeichnung GFK jedoch für die Glasfaser-Polyesterharz-Mischung durchgesetzt. Das preiswertere Polyesterharz ermöglicht eine recht kostengünstige Herstellung von Windsurf Finnen, daher ist sie beliebt bei Finnen von Zweitausstattern und im unteren Preissegment. Im Vergleich zu G10 oder Carbon Finnen sind sie etwas weniger steif, weshalb sie häufig nur von Hobby- und Freizeitsurfern nachgefragt werden. Die Bezeichnungen GX Finne und VE Finne sind ebenfalls Polyesterharzfinnen, die sich jedoch durch ihren Verdichtungsgrad unterscheiden. So sind die GX Finnen etwas weniger verdichtet und damit noch weicher. Reparaturfähigkeit: Die GFK Finnen neigen zum Ausfransen. Es empfiehlt sich, sehr feines Schleifpapier zu verwenden und die nachgeschliffenen Kanten im Zweifelsfall mit etwas Harz zu überziehen.
 

G10 Finnen

Streng genommen handelt es sich bei diesem Windsurf Artikel auch um eine GFK-Finne, da sie ebenfalls aus mit Harz getränkten Glasfasern besteht. Der Unterschied ist hier jedoch, dass statt dem preiswerten Polyesterharz ein Epoxydharz verwendet wird, das sich darüber hinaus höher verdichten lässt. Das Ergebnis: eine harte Finne, die auch größerem Druck standhält. Man erkennt unlackierte Finnen an dem milchig-grünen Schimmer. Ein weiteres Plus dieser Windsurffinnen: Im Vergleich zu Carbon-Finnen lassen sich Macken einfach mit etwas Schmiergelpapier hervorragend herausschleifen, ohne dass die Finnen ausfransen oder offene Luftlöcher an der Außenschicht bestehen bleiben.

 

Carbon Finnen

Die "Königsklasse" unter den Finnen. Bei dieser Bauweise wird auf mit Epoxyharz getränkte Carbonfasern gesetzt. Das Ergebnis: Eine sehr leichte und steife Windurf Finne, die unter Rückgriff auf CNC-Technik auch mit sehr exakten Fahreigenschaften gefertigt werden kann. Deep Tuttle Carbon Finnen haben eine höhere Lebensdauer als GFK und G10 Finnen, sind jedoch auch deutlich aufwändiger zu reparieren: Beim Glattschleifen / Abschleifen der Finnen kann man Carbonfasern offen legen, die dann Wasser ziehen können. Hier muss mit Epoxydharz nachgearbeitet werden, um die Finnenoberfläche wieder zu versiegeln. Sonderfall Prepreg Carbon: Hierbei handelt es sich nicht um ein gesondertes Material, sondern um eine andere Verarbeitungstechnik: Die Carbonfasern werden vor der Verarbeitung mit Epoxydharz vorimprägniert, um eine gleichmäßige Verteilung der Materialien sicherzustellen, Lufteinschlüsse zu reduzieren und Materialversagen vorzubeugen.