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Finnen Deep Tuttle
Wie erkenne ich eine Deep Tuttle Finne?
Deep Tuttle Finnen (Abkürzung häufig DT) werden mit zwei Schrauben unter dem Windsurf Board befestigt, die von oben durch das Board geschraubt werden. Der name Deep Tuttle ergibt sich daraus, dass es sich um die Verschraubung der Tuttle Box handelt, die einfach einen tieferen Schaft hat und damit tiefer im Surf-Board versenkt wird. Bei Unsicherheit zur Wahl des System bitte kurz per Mail anfragen ob die ausgewählte Windsurf Finne aus dem Surfshop Windstärke 7 passt. 1 bis 4 (von insgesamt 4)

Für wen sind Deep Tuttle Box Windsurf Finnen geeignet?
Deep Tuttle Box Finnen sind für Windsurfer gedacht, die Boards mit hoher struktureller Belastung fahren. Typisch sind breite Freerace-, Slalom- und Formula-Boards sowie leistungsorientierte Freeride-Modelle. Durch die tiefere und massivere Box-Konstruktion übertragen Deep-Tuttle-Finnen hohe Kräfte zuverlässig ins Board. Für leichte Einsteigerboards oder ältere Shapes sind sie dagegen ungeeignet – hier kommen andere Finnensysteme zum Einsatz.
Fahreigenschaften von Deep Tuttle Finnen
Im Vergleich zu klassischen Tuttle-Finnen bieten Deep Tuttle Modelle mehr Halt bei großen Segeln und hohen Geschwindigkeiten. Sie sorgen für frühes Angleiten, hohe Spurtreue und kontrolliertes Beschleunigen auch bei Chop. Besonders bei viel Druck auf dem hinteren Fuß bleibt das Board stabil und neigt weniger zu ungewollten Spinouts. Das macht Deep Tuttle Finnen zur ersten Wahl für ambitionierte Fahrer mit sportlicher Ausrichtung.
Materialien und Unterschiede im Markt
Im Deep-Tuttle-Bereich dominieren G10- und Carbon-Finnen. G10-Finnen gelten als robuster Allround-Standard mit gutem Verhältnis aus Steifigkeit, Kontrolle und Reparaturfreundlichkeit. Carbon-Finnen sind leichter und direkter, reagieren schneller auf Druck, verlangen aber saubere Technik und sind empfindlicher bei Grundkontakt. GFK-Finnen spielen im Deep-Tuttle-Segment kaum eine Rolle, da sie den auftretenden Kräften langfristig nicht gewachsen sind.
Typische Fehler bei der Auswahl von Deep Tuttle Finnen
Ein häufiger Fehler ist die Wahl einer zu langen Finne in Kombination mit breiten Boards und großen Segeln. Das kann zu unruhigem Fahrverhalten und Kontrollverlust bei Speed führen. Ebenso problematisch ist es, eine Deep Tuttle Finne in eine normale Tuttle Box montieren zu wollen – die Systeme sind nicht kompatibel. Achte außerdem darauf, den Einsatzbereich realistisch einzuschätzen: Slalom-Finnen funktionieren im Freeride-Alltag oft schlechter als erwartet.
Abgrenzung zu anderen Finnensystemen
Deep Tuttle Box Finnen sind klar von anderen Systemen zu unterscheiden. Für klassische Freeride-Boards kommen häufig Powerbox-Finnen zum Einsatz. Leichtere Performance-Boards nutzen oft Tuttle-Box-Finnen. Wenn du dir unsicher bist, welches System dein Board benötigt, hilft dir die Übersicht aller Windsurf Finnen mit klarer Einordnung nach Box-Typen.
Größe, Boardbreite und Segel sinnvoll kombinieren
Bei Deep Tuttle Finnen ist die richtige Länge entscheidend für Kontrolle und Effizienz. Breite Boards und große Segel benötigen ausreichend Finnenfläche, um Höhe zu laufen und stabil anzugleiten. Zu kurze Finnen verschenken Potenzial, zu lange Finnen kosten Kontrolle. Faktoren wie Fahrergewicht, Revierbedingungen und gewünschter Fahrstil spielen ebenfalls eine Rolle. Für eine fundierte Empfehlung steht dir unser interaktiver Finnen-Berater zur Verfügung.
Deep Tuttle Finnen online kaufen
Alle hier beschriebenen Deep Tuttle Box Finnen sind online im Shop erhältlich. Du findest verschiedene Längen, Materialien und Shapes für unterschiedliche Einsatzbereiche. Nutze die verfügbare Auswahl im Shop, um gezielt die Finne zu wählen, die zu deinem Board und deinem Anspruch passt – ohne Umwege, ohne Systemverwechslungen.