Aufblasbare Windsurf Boards

Aufblasbare Windsurf Boards

Kompakt und leistungsfähig - aufblasbare Windsurf Boards auf dem Vormarsch

Windsurfen verliert seine Popularitätsbremse: Seine Sperrigkeit. Die neue Generation Inflatable Dropstitch-Surfbretter sind in Sachen Performance so nahe an einem herkömmlichen Epoxy Sandwich Hardboard dran wie noch nie. Im Gegensatz zu den aufblasbaren Windsurf SUP Boards verfügt diese Generation nicht nur über einen Mastfuß-Insert, sondern noch über zusätzliche Center-Finnen, Fußschlaufen, geshapete Abrisskanten aus PVC zum schnelleren Angleiten - und endlich über den herkömmlichen kompromisslosen Freeride-Windsurf-Shape. Hole dir jetzt dein Surfboard für den Kofferraum oder den Wohnmobil-Staukasten!

1 bis 6 (von insgesamt 6)

Lange Zeit undenkbar: Aufblasbare Surfbretter

Windsurf Boards nicht mehr Luftdruck verkraften als eine Röhren-Luftmatratze. Wie soll auch ein Windsurfbrett, das sich unter Druck in alle Richtungen gleichermaßen ausdehnt, in irgendeiner Weise shapebar sein? Das Geheimnis sind die tausenden von Fäden der Dropstitch-Matte, die die beiden Lagen aus PVC auch unter einem Druck von bis zu 20 PSI in Form halten. Den Koreanern verdanken wir also die Existenz von aufblasbaren Surfbrettern zum Windsurfen und Wellenreiten, die auch unter dem Begriff "iWindsurf " (i für inflatable) bekannt geworden sind. Als Vorreiter gelten das STX Windsurf Board Inflatable und das Unifiber iWindsurf RPM.

 

 

Ist ein Inflatable Board tatsächlich steif genug zum Windsurfen?

STX iWindsurf am Strand von der SeiteJein. Wer ein hartes steifes Surfboard wie bei der herkömmlichen Sandwich-Bauweise von Hardboards erwartet, der wird gezwungenermaßen enttäuscht. Aber mit 15-20 PSI (etwas über 1 bar Druck) sind die Windsurfbretter alles andere als durchhängende Luftmatratzen und brauchen sich im Ein- und Aufsteigerbereich nicht verstecken. In Sachen An- und Durchgleiten kommen insbesondere die Boards mit den harten PVC-Kanten, die ausdefiniertere Rails ermöglichen, nahe an die Performance eines Hardboards dran. Ihre Stärken zeigen die iWindsurf Boards bei Leichtwind. In der Welle, im Regatta-Bereich und über Windstärke 5 bzw. 18 Knoten sind sie nicht mehr gut kontrollierbar.

 

Welche Vorteile bieten iWindsurf Boards?

  • Offensichtlich ist, dass sie einfacher zu transportieren sind. Die Zeiten, dass man zum Windsurfen einen Dachgepäckträger benötigte, sind damit vorbei.
  • Die Verletzungsgefahr für den Surfer ist deutlich geringer, ganz besonders wenn auch ein aufblasbares Windsurf Segel zum Einsatz kommt und das ganze Equipment gar keine harten Teile mehr hat.
  • Sie sind in der Regel günstig und kaum halb so teuer wie normale Epoxy Carbon Boards und schonen daher auch den Geldbeutel.

 

Der Haken: Welche Nachteile gibt es?

Das soll an dieser Stelle auch nicht verschwiegen werden:

  • Wie schon angesprochen reicht die Performance (Angleiten, Top Speed, ..) nicht ganz an normale Windsurfboards heran.
  • Insbesondere die noch robusteren Double Layer Boards sind etwas schwerer als normale Boards.
  • Das Zubehör ist meistens etwas simpler gehalten, z.B. die Plastikfinnen.
  • Es wird immer eine Pumpe benötigt, und das Aufpumpen kostet etwas Kraft und etwa 5 Minuten Zeit.

 

STX aufblasbales WindsurfboardWas ist an iWindsurf Boards besser als an Wind SUPs?

Aufblasbare Windsurf Boards sind in folgender Hinsicht besser zum Windsurfen:

  • Das Shape ist fürs Windsurfen optimiert: Die Boards sind breiter und haben ein Windsurf-Shape.
  • Sie sind häufig dicker, um mehr Volumen zu realisieren.
  • Es gibt die profilierten Abrisskanten durch die PVC Edges am Heck, die für besseres Angleiten sorgen.
  • Sie haben meistens Fußschlaufen, ohne die Windsurfen ab einer gewissen Windstärke nur noch wenig Sinn macht.

 

Warum wird immer eine Kardan-Mastbase empfohlen?

Es wäre natürlich praktischer und preiswerter, einen eventuell bereits vorhandenen Powerjoint (also eine Basplate mit dem biegsamen Gummi-Joint) zu verwenden. Die hat allerdings in Inflatables ihre Tücken, denn die Mastaufnahme ist bei diesem System einem großen Druck ausgesetzt, wenn das Segel im Wasser liegt: Das Rigg zwingt den Joint in eine 90°-Krümmung, die vereinzelt zu einer Undichtigkeit des Boards an der Mastaufnahme oder sogar zu einem Ausreißen geführt hat. Eine Cardan-Base hingegen ist mit ihrem Doppelgelenk fast ebenso beweglich und reduziert die Belastung auf fast 0.

 

Welche weiteren aufblasbaren Varianten gibt es noch?

Du findest auch aufblasbare Surfbretter zum Wellenreiten, zum Windsurfen, Inflatable Foilwing Boards, aufblasbare Bodyboards und natürlich Inflatable SUP Boards, die teils auch mit Windsurf-Option ausgestattet sind.

STX iWindsurf 280 mit Rig